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abendrot.Gottesdienst im August
Ein Gefühl stellt sich vor: Wir

Wir stellen eine Behauptung auf: Menschen verlangt es nach Gemeinschaft, nicht nach Vereinzelung!

Die Gegenwart spricht allerdings eine andere Sprache. Sie erzählt von Millionen Singlehaushalten in Deutschland, von Heilsbringern verschiedener Couleur, die das Streben nach persönlicher Freiheit als den einzigen Weg zur Erleuchtung bejubeln. Sicher, jeder Mensch muss sich von seinen Eltern emanzipieren, muss seinen eigenen Weg finden. Jeder braucht auch das Alleinsein als Quelle der Kraft und Kreativität. Doch heute macht eine andere Welt von sich reden: Das "Ich" ist zum Götzen avanciert, von zahlreichen Werbekampagnen befeuert.

Ichbezogenheit hat gefährliche Folgen. Wo Menschen nicht aufeinander achten, wo die Nachbarin, der Nachbar immer weniger ein Gesicht, das eigene Wohlergehen immer mehr Bedeutung hat, wächst Vereinsamung, Unmenschlichkeit und auch Ratlosigkeit.

Selbstverständlich wusste auch Jesus Christus darum, war oft umgeben von seinen Jüngerinnen und Jüngern, so erzählt es das Neue Testament. Allenfalls zum Beten zog er sich in die Einsamkeit zurück. Überhaupt ist das Christentum ohne "Wir-Gefühl" gar nicht denkbar. Und unsere große Hoffnung als Christen ist doch, dass wir einst aufgehoben sind in der Gemeinschaft mit Gott.

So, 20.08.2017
ÖkuZ 19:00 Uhr

 

Losung für 19.11.2017:
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände.
5.Mose 2,7

So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7

HimmelSTEIGer
ein Roter für einen Roten



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